Systemische Therapie

„In der systemischen Therapie geht es darum,
die bei einem Menschen aufgestaute Energie
so umzuformen und zu transformieren,
dass sie fruchtbar werden kann.“
(Virginia Satir)

Sie stellt ein Psychotherapieverfahren für Einzelne, Paare, Familien oder andere (auch Supervisions-) Gruppen dar.
Systemisch bedeutet, dass sich das Verhalten von Menschen gegenseitig beeinflusst wie bei einem Mobile: wenn sich die Lage oder Situation eines Einzelnen verändert, hat das Auswirkungen auf das ganze System.
Die Systemische Therapie distanziert sich von dem häufigen Pathologie- und Problemdenken, das oft von “Störungen” und „Krankheiten“ einer Person ausgeht. Es wird eher versucht, die Muster von problematischen Weisen des Denkens, Handelns und Fühlens herauszuarbeiten, ohne die Person mit (oder ohne) einem „Fehlverhalten“ im negativen Sinne zu bewerten. Eine neutrale Haltung des Therapeuten ist Grundvoraussetzung.  Es wird versucht, die Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten der Beteiligten zu erweitern und schon vorhandene „gute“ Ressourcen zu nutzen. Denn häufig stellt ein Problem die „beste Lösung“ dar, die der Betroffene gefunden hat. Diese kann sich in typischen privaten Konflikten mit sich selbst, dem Partner, aber auch in immer wiederkehrenden Problemen in anderen sozialen Bereichen zeigen.

Unterstützung können Sie in Anspruch nehmen z.B. wenn

  • Sie an einem “Übergang” in Ihrem Leben stehen
  • sich Spannungen innerhalb der Familie nicht mehr lösen lassen
  • Sie an Ihrem Arbeitsplatz Probleme haben
  • Sie Schwierigkeiten in der Partnerschaft empfinden
  • Sie ein schwerwiegendes Ereignis zu bewältigen haben
  • Sie nach anderen Lösungen suchen.

Die Systemische Therapie zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sie nachhaltig effizient ist. Erfahrungsgemäß sind je nach empfundener Schwere des Problems und je nach dem Grad der Eigenverantwortung, die der Kunde übernimmt, 1-6 Sitzungen ausreichend.